Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Ungefähr ¾ aller Frauen leiden während der Schwangerschaft unter Rückenschmerzen. Das liegt unter anderem daran, dass sich der körperliche Schwerpunkt im Verlauf der Schwangerschaft verändert.

Der Bauch wird immer größer und die Rückenmuskulatur muss stetig dagegen arbeiten, um das zusätzliche Gewicht tragen zu können.

Zudem werden die Bänder, das umliegende Geweben und die Muskulatur im Becken, durch den veränderten Hormonhaushalt lockerer. Schließlich muss sich das Becken weiten können und für das Baby viel Platz geschaffen werden. 

Was kann man dagegen machen?

Tipp Nr. 1:

Trainiere deinen Beckenboden. Ein kräftiger Beckenboden hilft nicht nur gegen Inkontinenz, sondern wirkt auch Rückenschmerzen entgegen. Dieser hat viele muskulären Verbindungen zu unserem Rücken und stützt diesen sozusagen von unten. Außerdem kann ein gut trainierter Beckenboden, das Gewicht deines Babys viel besser tragen und dich somit entlasten.

Wie kann man diesen Muskel am Besten trainieren?

Dafür stellst du dir einen Lift im Bereich deines Beckens vor, welcher langsam nach oben fährt. Ziehe den Beckenboden also nach innen und oben und spanne gleichzeitig deine Bauchmuskulatur an. Dann kurz halten, für ca. 5-8 Sekunden, und den Lift wieder ins Erdgeschoss fahren lassen. 

Das kann man ohne Probleme zwischendurch machen, ohne komische Blicke zu ernten. Schließlich sieht niemand was du da gerade trainierst.

Tipp Nr. 2:

Setze dich richtig hin und stehe dementsprechend auf. Am Besten gehst du dabei folgendermaßen vor:

Wenn du dich setzen möchtest, mache zunächst einen Schritt zurück, spanne deinen Bauch und Beckenboden an und lasse deinen Rücken beim hinsetzen gerade. Willst du wieder aufstehen, machst du das gleiche, nur umgekehrt. 

Um es dir besser vorstellen zu können, habe ich es dir im folgenden YouTube Video festgehalten:

Tipp Nr. 3:

Stütze deinen Bauch während du schläfst. Der zunehmende Bauchumfang, zwingt dich dazu, nur noch auf der Seite schlafen zu können. Vor allem die linke Seitenlage ist für einen optimalen Blutfluss und somit eine gute Versorgung deines Babys, zu empfehlen. Das sorgt aber oft dazu, dass Rückenschmerzen begünstigt werden. Der größer werdende Bauch benötigt eine gute Stütze, um die Muskulatur und das Becken zu entlasten.

Ich kann dir deswegen folgenden Gürtel für die Nacht wärmstens empfehlen: 

Dieser wurde mit Hebammen entwickelt und verstärkt den Bereich zwischen Bauch und Matratze. So hast du eine optimale Stütze und der Rücken wird nicht mehr belastet.

Tipp Nr. 4:

Verwende Schüßler Salze anstelle von Schmerzmitteln. 

Während der Schwangerschaft sollte man grundsätzlich nur im äußersten Notfall zu Medikamenten greifen. Deshalb kann ich dir folgende Salze empfehlen, die dir helfen können.

Das Schüßler Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum D12, kann vorbeugend genutzt werden. Es sorgt für eine bessere Durchblutung der Muskulatur und hilft bei Verspannungen.

Von diesen nimmt man 3 mal täglich je 2 Tabletten ein und lässt sie ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit langsam im Mund zergehen.

Bei akuten Verspannungen, hilft das Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 am Besten.

Von dem Salz nimmt man 10 Tabletten und löst sie in abgekochten Wasser auf. Trinkt diese Lösung schluckweise und lasst die Flüssigkeit ein wenig im Mundraum, bevor ihr sie hinunterschluckt. So wird bereits ein Teil über die Schleimhäute aufgenommen.

Tipp Nr. 5:

Vollführe einen kleinen Bauchtanz.

Mit dieser einfachen Übung entspannst du nicht nur deinen Rücken, sondern kannst gleichzeitig deinem Kind den Weg ins Becken zeigen. Das ist besonders wichtig, wenn es noch nicht die richtige Geburtsposition eingenommen hat.

Dabei machst du folgendes:

Stelle die Beine hüftbreit hin, beuge leicht deine Knie und halte deinen Rücken gerade. Nun kreist du nur mit deinem Becken nach vorne, zur Seite, nach hinten und dann wieder über die andere Seite nach vorne. So als würdest du versuchen mit einem Hula Hoop Reifen zu kreisen. Nach einer Minute wechselst du dann die Seite. Wenn du also angefangen hast nach links zu kreisen, machst du das Ganze noch einmal von rechts.

Diese einfachen Tipps können natürlich keinen Arztbesuch oder Kraftübungen ersetzen. Falls du also starke und anhaltende Beschwerden hast, solltest du diese natürlich mit deinem Arzt besprechen.

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